Das japanische Gedächtnis - 日本の想い、ドイツの想い

Deutsche Musik in Japan - Perspektiven 日本に於けるドイツ音楽 (Musik)

Zitate aus dem Roman von  Heinrich Eduard Jacob: „Jacqueline und die Japaner. Ein kleiner Roman“, Ernst Rowohlt Verlag, Berlin, 1929

„Sie wollten mir unaufhörlich beweisen, dass Mozart ein Japaner sei.“
(S.136)

„Wir intonieren den ‚Lindenbaum‘. ‚Am Brunnen vor dem Tore…‘ Es gibt auf der Erde sehr viele Sprachen – aber es gibt nur eine Seele. Die Japaner verstanden das Lied sofort. Als hätten wir vom Reisfeld gesungen oder von der Pfirsichblüte, begriffen sie: Lindenbaum war Heimat.“
  (S.135)

„Ein herrlicher Rheinwein floß in die Gläser. ‚Aber nicht die Loreley singen! Wir kennen Sie schon!‘ sagte Nakamura. Wir lachten laut. Und tranken ihm zu.“
  (S.142)

„…die Japaner besäßen keine Musik, die als Ausdruck des seelischen Ich der abendlän-dischen gleichkäme…“
(S.47)