Das japanische Gedächtnis - 日本の想い、ドイツの想い

Schmid, Daniel シュミット・ダニエル (1941-2006), Filmdirektor, Regisseur 監督

Annäherung durch die Kabuki Maske

Dem Schweizer Filmdirektor  Daniel Schmid ist es mit seinem Film  The written face - Das geschriebene Gesicht 1995 eindrucksvoll gelungen sich ohne tiefe Vorkenntnisse Japan aus der Sicht des Fremden zu nähern.

In allen Kunstgattungen, die von Außen dieses Land betrachten, geschieht dies nur selten so erfolgreich. Zumeist handelt es sich um Ethnokitsch, der die japanische Umwelt touristisch betrachtet, intellektuell seichte Produktionen hervorbringt. Diese bewirken kein Verständnis des Anderen beim nicht-japanischen Betrachter, sind nicht dazu geeignet sich von ihnen weiterführend inspirieren zu lassen, sondern bedienen lediglich gängige Klischee.  

Der grandiose Film von Daniel Schmid wurde im Januar 2010 durch das  Arsenal in Berlin, das sich so verdienstvoll seit Jahren um den japanischen Film ausgezeichnet hat, erneut einem breiteren Publikum in Deutschland vorgeführt. Daniel Schmids Film ist wahrhaftig, wie es im Text des Arsenals zu dem Film heißt: „Eine Verbeugung und faszinierende Annäherung an den japanischen Kabuki-Star Tamasaburo Bando (Auf You Tube befindet sich ein Trailer mit Interview von  Tamasaburo Bando).

Ursprünglich als Teil des Filmes „The Written Face“ gedacht löste Daniel Schmid die Vorstellung des Butoh-Meisters  Kazuo Ohno  大野一雄 - er verstarb mit 103 Jahren - heraus, und produzierte hiervon einen Kurzfilm (Japan/Schweiz 1995, 14 Minuten).


Auch in Daniel Schmids Film " Le chat qui pense" ( Trailer) ist der besondere Bezug zu Japan ins Bild gesetzt.

シュミット・ダニエル(監督)

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 シュミット・ダニエル


You Tube ビデオ  「シュミットについてのビデオ」


You Tube ビデオ  「シュミット・ダニエルの'書かれた顔'という映画についてのビデオ」


" Mediale Begegnungen zwischen Europa und Japan"